Ein letztes Mal >Kia Ora< !!!
Die Zeit auf den Cook Islands war einfach wunderschoen, doch alles hat ein Ende nur die Wurscht hat zwei und so flogen wir am 10. Februar zurueck nach Neuseeland in den Alltag...;)
Wir liessen Auckland recht bald hinter uns und machten uns auf den Weg, die Nordinsel mit ihren Vulkanen, heissen Quellen und tollen Surfstraenden zu erkunden.
Wir liessen Auckland recht bald hinter uns und machten uns auf den Weg, die Nordinsel mit ihren Vulkanen, heissen Quellen und tollen Surfstraenden zu erkunden.
Zuerst fuehrte unser Weg zu Coromandel Peninsula, eine von Felsen zerklueftete Halbinsel mit uralten Pohutukawa Baeumen, unberuehrter Landschaft und verblueffenden Naturspektakeln...
Wir schickten unseren armen Van durch holprige und sehr kurvige Strassen zu der beeindruckenden Cathedral Cove, ein von Jahrhunderten durch das Meer geformtes Sandstein-Gebilde, das auch als Kirchentor gedeutet werden kann.
Die "gravel-road" schlaengelte sich tiefer in die huegelige Landschaft und endete in einem malerischen Fischerdorf, dessen Attraktion wie ein Magnet auf Touristen wirkt.
Wir hoerten es schon von vielen Travellern auf dieser Reise, glaubten es aber nie wirklich und als wir an dem beruehmten Strand ankamen, konnten wir unseren Augen nicht trauen: hunderte von Menschen, jung und alt, tuemmelten sich liegend, kriechend und lachend im Badeanzug (es war ziemlich kalt derzeit) und mit Schaufeln ausgestattet im Sand und gruben Loecher, aus denen heisses Wasser brodelte!
Es entstanden richtige Beckensysteme mit unterschiedlichen Temperatuern wo fuer jeden etwas dabei war. Wir legten uns ganz faul in ein schon gemachtes Nest und bauten unser Becken noch weiter nach unseren Vorstellungen aus. Hin und wieder mussten wir uns im Meer abkuehlen, wenn zuviel von dem kochend heissen Wasser in unser Becken lief, einfach unglaublich.
Nach diesem Ereigniss waren wir voellig begeistert von den heissen Quellen, die auf der kompletten Nordinseln verteilt sprudeln, und planten unsere weitere Route nach diesen einzigartigen Hot-Water-Stellen, was uns in die Maori Hochburg Rotorua fuehrte.
Diese thermisch aktive Gegend wurde schon sehr frueh von Maoris besiedelt, die das heisse Wasser zum kochen nutzen (in den Maori-Doerfern sogar heute noch!) und Ihre Haeser auf dem warmen Boden bauten, zum Schutz gegen die Kaelte des Winters.
Daher konnte sich die Kultur der Einheimischen sehr gut erhalten uns gilt heute als Touristen-Attraktion Nummer 1.
Wir sahen uns eines der Maori Villages an, lernten wie Voegel und sonstiges Getier in dem heissen Dampf geduenstet werden und durftem einem Haka beiwohnen, dem angsteinfloessenden Kriegstanz der kraeftigen Maenner. Unbedingt anschaun...
Das Wetter war ziemlich kalt und regnerisch, daher kamen uns die Quellen sehr gelegen...
Natuerlich wurden in der ganzen Stadt, die von ekligem und faulen Eier-Gestank ueberlagert wurde, Badeanstalten angeboten, wir machten uns aber auf die Suche nach einer Quelle in der freien Natur und fanden ein weiteres Spektakel, was den Hot-Water-Beach fast noch uebertrumpfte!!!
Ein goettlich warmer Bach schlaengelte sich einige Kilometer entfernt durch den Busch mit Wasserfaellen und grossen Becken, in denen man herrlich baden konnte.
Auch bei den Maoris war die geheime Stelle bekannt und so erlebten wir einen recht familiaeren Nachmittag.
Doch ploetzlich aenderte sich unsere Stimmung schlagartig, denn als wir zu unserem Auto zurueck kehrten, fanden wir es leer und mit aufgebrochenen Tueren vor....
Unsere Paesse, unser Bargeld, Juli's komlette Kleidung, MP3...einfach alles weg!!!
Die Polizei konnte uns natuerlich auch nicht weiter helfen und damit war fuer uns die Reise in Neuseeland beendet. Die Stimmung war auf dem Nullpunkt und wir fuhren (zum Glueck war das Auto noch da:-) sofort zurueck nach Auckland, um unser Baby, das einzig wertvolle was wir noch besassen, zu verkaufen und um uns neue Paesse zu besorgen.
Unsere Paesse, unser Bargeld, Juli's komlette Kleidung, MP3...einfach alles weg!!!
Die Polizei konnte uns natuerlich auch nicht weiter helfen und damit war fuer uns die Reise in Neuseeland beendet. Die Stimmung war auf dem Nullpunkt und wir fuhren (zum Glueck war das Auto noch da:-) sofort zurueck nach Auckland, um unser Baby, das einzig wertvolle was wir noch besassen, zu verkaufen und um uns neue Paesse zu besorgen.
Die Pechstraehne hielt zum Glueck nicht lange an, denn wir verkauften unseren "Kumpel" fuer den gleichen Preis den wir zahlten an ein tschechisches Paerchen gleich am naechsten Tag.
In dieser unerwarteten Zeitluecke bis zum Abflug nach Singapur mieteten wir uns "Senior", einen sehr gemaechlichen Kleinwagen, und konnten dadurch noch den spektakulaeren Vulkan im Zentrum der Insel erkunden und den Eindruck Neuseelands wieder etwas aufpaeppeln.
Wir besuchten weitere feine heisse Quellen, erkundeten ein riesiges Hoehlenlayrinth, dessen Decken durch tausende Gluehwuermchen erhellt wurde und sahen endlich das scheue Nationaltier, den Kiwi. Da der fluegellose, blinde und innige Kiwi nur bei Nacht aktiv wird, konnten wir leider keine Fotos machen, aber hier eine Nachbildung in Gross, damit ihr euch ein Bild machen koennt:
Wir kamen auch an einen tollen Surfstrand vorbei, wo Juli endlich wieder auf den Wellen reiten konnte und sich Michi auf ein Boogieboard schwang.
Der Weg zu dem Vulkangebiet fuehrte am schoenen Taupo vorbei, Neuseelands groesster See, und dessen gleichnamige Stadt hatte einiges zu bieten. Wir sahen den maechtigen Huka Wasserfall, der wohl beeindruckendste in NZ und die ueberirdisch anmutenden " Craters of the moon", ein weiteres Thermalgebiet mit rauchenden und dampfenden Kratern, kochenden Schlammtuempeln und richtigen Geysieren.
Das Wetter klarte endlich auf, die Sonne schien wieder so kraeftig wie wir es kannten und die unglaubliche Wanderung um den Tongariro Vulkan konnte beginnen!
Der brutal ueberfuellte Wanderweg (es warteten wohl ein paar mehr auf gutes Wetter) kletterte bis zur Spitze des noch immer aktiven Vulkans und wir wurden mit grandiosen Blicken auf tuerkiese Seen, rote Krater und die umliegenden Vulkane belohnt. Nun koennen wir uns sehr gut vorstellen, warum Peter Jackson genau diesen Berg fuer Mordor und seinen speienden Feuerberg auswaehlte...es fehlte nur noch Frodo mit seinem Ring!
Das Land der Kiwis ist wunderbar,
das sehen wir nun deutlich und klar.
Wir kommen ganz bestimmt zurueck,
mit mehr Geld und noch mehr Glueck...;-)
das sehen wir nun deutlich und klar.
Wir kommen ganz bestimmt zurueck,
mit mehr Geld und noch mehr Glueck...;-)
2 Kommentare:
Das mit dem Diebstahl tut mir fürchtelich leid für euch.
Aber trotzdem macht ihr grade eines der schönsten Erlebnisse durch die sich ein Mensch nur denken kann. In diesem Sinne solltet ihr schön weiter eure Traum leben.
gruß
blumetop
Hallo ihr Lieben, verregneter montag, der Letzte im März. warum hört man noch nichts von euch ?
frau mich schon sehr auf berichte und hoffe, dass alles ok ist.
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