Dienstag, 19. Mai 2009

Vom Pazifik zum Indischen Ozean

Die abenteuerlichen Kimberleys und die weißen Sandstrände von Broome

Unsere Reiseroute führte uns durch die atemberaubende Landschaft der Kimberleys, einer mit gelben Spinifex überzogenen Halbwüste mit gigantischen, roten Bergketten die von steilen Schluchten durchzogen werden.
Die Strecke zum abenteuerlichen Bungle Bungle National Park wurde von immer lustigeren Boab-Bäumen begleitet und die kontrastreiche Gegend zog uns so in ihren Bann, dass wir aus dem Staunen gar nicht mehr rauskamen.Die Kangaroos schmunzelten uns aus dem Busch an und die Nachmittagssonne tauchte die ganze Umgebung in die schönsten Farben
.


Und schon stürzten wir uns in das Allrad-Abentuer der unglaublichen Bungles, das abstrakteste "Gebirge" was wir je gesehen haben. Hunderte von rot-schwarz gestreiften, runden Felsformationen ... am besten ihr schaut euch einfach die Wahnsinnsfotos an.

Die nur für Geländewagen zugelassene, extrem steile, kurvige und vor allem steinige "Straße" hatte es ganz schön in sich und stellte unser treues Auto auf eine harte Probe.
Wir mussten sogar bis zu 50cm hohe Flüße überqueren, doch alles kein Problem für unseren Super-Waldi!







Im National Park erwarteten uns dann überwältigende, rote Schluchten und Felsspalten durch die wir klettern konnten und spektakuläre Wanderungen durch die Bungles, ein wirklich tolles Erlebnis!





















Es ging weiter Richtung Westen und auf dem Westen machten wir einen Abstecher zum Tunnel Creek, einer Tropfsteinhöhle die wir mit Taschenlampen erkunden konnten und zur fantastischen Windjana Gorge.
Durch diese riesige, tropische Schlucht schlängelt sich ein Fluss und auf den Sandbänken tummelten sich gefährlich aussehende Krokodile. Der Wanderweg führte nur wenige Meter an den Reptilien vorbei, doch diese schienen zum Glück kein Interesse an uns gehabt zu haben ...




Nach diesem Zusammentreffen mit eher angsteinflößenden Kreaturen widmeten wir uns viel zahmeren Tieren zu und schwingten uns auf die Rücken von Pferden auf einer typisch australischen Range. Auch der Michi bekam irgendwann seinen Hengst unter Kontrolle und wir konnten den Ausritt durch den Busch genießen.

Endlich erreichten wir die herrlichen, weißen Sandstrände von Broome und sie sind wirklich so schön wie man immer hört! Wir genoßen einen gemütlichen Strandtag am berühmten Cable Beach, beobachteten einen der tollsten Sonnenuntergänge überhaupt und sahen uns am Abend einen Film im Open Air Kino unter Sternenhimmel an.

Wir gönnten uns einen "Kurzurlaub" an der traumhaften Küste des Cape Leveque, nördlich von Broome und planschten dort im azurblauen und kristallklarem Meer was den Cook Islands schon sehr ähnlich kommt...
Wir hatten eine einfache, romantische Strohhütte direkt am Meer, chillten in der Hängematte und saßen abends lange am Lagerfeuer und staunten über den wahnsinns Sternenhimmel.
Es war für uns wie im Paradies!!!















Jetzt haben wir noch circa 4 Wochen Zeit für die Westküste die einiges zu bieten haben soll.
Wir entschieden uns die Reise in Perth zu beenden und nicht in Sydney, so bleiben uns 3000 km Fahrerei erspart und wir haben mehr Zeit zu Surfen und am Strand zu fletzen ...

Ganz liabe Griass an dahoam!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

schoen zu lesen, wenn man hier in der arbeit sitzt. kein sandstrand weit und breit, aber schweisseln kann man im moment auch hier (32grad). liebe gruesse an das outdoor team von der tante. take care of you fuer den rest der reise. i gfrei mi scho auf ein wiedersehen. heidi