Dienstag, 28. April 2009

Ka Ka Kakadu

Servus!

Die recht unterhaltsame Strecke vom Kings Canyon bis nach Alice Sprigs, wo wir auch das Kamel entdeckten, führte durch die wunderschöne Mc Donnald Range, eine rote Bergkette mit traumhaften Schluchten. In einigen dieser eindrucksvollen und steilen Schluchten bilden sich glasklare Wasserpools die zum schwimmen einladen. Eine natürliche Erfrischung die uns sehr gelegen kam...
Wir plantschten genüsslich in dem kühlen nass und um uns herum stiegen die knallroten Felswände empor, einfach super! Wir entdeckten dort auch kleine Fels-Wallabies (eine Arte Kangoroos, die etwas kleiner sind), die im Geröll umher kraxelten, sehr innig!
















In Alice Springs füllten wir dann endlich wieder unsere Vorräte auf( die Zivilisation und damit auch die Supermärkte sind sehr spärlich in dieser Region) und machten uns auf den langen Weg Richtung Top End im Northern Terretory.
Auf dem Weg kamen wir an den Devil´s Marbel vorbei, total verrückte, riesige Felskugeln die in unmöglichen Winkeln aufeinander gestapelt sind. Mal wieder so ein erstaunliches Naturphänomen, mitten im absolut flachen Buschland trifft man plötzlich auf so was!
Wir erreichten die Stadt Katherin, Ausgangspunkt für den größten und wahrscheinlich auch bekanntesten australischen National Park, der Kakatu National Park. Schon den ganzen Weg von Alice wurden wir von Termitenhügeln begleitet, die je nördlicher wir kamen immer größer und größer wurden. Im Kakadu erreichen die schönen Bauten sogar bis zu 4 Meter!!!
Von Ameisen erbaut, das ist wirklich total erstaunlich!















Gleich zu Beginn dieser abenteuerlichen Tour durch das Wetland empfing uns der imposante Gunlom Wasserfall! Dieser ergießt sich in einen wunderschönen See, der umringt von grünen Pflanzen und sogar schwimmbar ist!
Da wir uns noch in der Wet Saison befinden, tummelt sich noch das ein oder andere Krokodil in den endlosen Sümpfen und daher muss man sehr vorsichtig sein in welches Wasser man sich hier begiebt.
Wir erklommen den Wasserfall über einen steilen Pfad und errreichten so die Upper Pools, das war das Paradies! Von diesen warmen Pools aus hatte man einen traumhaften Blick auf die Umgebung.
Die Tropen merkten wir ganz schön heftig da der Kontrast zum Outback einfach Wahnisnn ist. Alles ist auf einmal so grün und überall gibt es Wasser. Zwar ist es auch unglaublich heiß und feucht und tausende Moskitos überfallen uns, aber dafür wird man mit einer überwältigenden Landschaft und Tierwelt belohnt.
Abgerundet wurde unser Aufenthalt mit einem wunderschoenen Sonnenuntergang mit Blick auf die Sumpflandschaften und allen tierischen Bewohnern die sich dort aufhalten.
Man kann schon sagen, dass es ein erhabenes und schoepferisches Gefuehl hatte daran teilgenommen zu haben.
Geniesst einfach die vielen Fotos die wir vom Kakadu NP geschossen haben und ihr werdet verstehen warum man sich den Qualen der Tropen hier aussetzt.



Gruesse aus der Zivilisation namens Darwin,
Juli und Michi
P.S. Warum wurde Klinsi entlassen? (Michi :D )

Sonntag, 19. April 2009

Unendliche Weiten - von der Küste zum Red Centre

Wir sind nun schon 1 Monat unterwegs und wie ihr euch denken könnt, haben wir schon sehr viel erlebt!
Das erste große Abenteuer war das richtige Outback.

Wir haben uns zwar viel durchgelesen und uns sehr gut vorbereitet, aber was uns dort erwartete übertraf all unsere Vorstellungen!
Unsere Route führte von Byron Bay in westlicher Richtung durch grünes und hügeliges Farmland nach Bourke, bis dahin waren die Straßen noch asphaltiert ...
Die Aussies benutzen gern den Ausdruck "Back O Bourke" was das Gebiet nördlich,südlich und westlich von dort betrifft und übersetzt heißt das: "Da wo der Pfeffer wächst" ...
Die letzten Vorbereitungen waren getroffen, Speisung und Wasser für 2 Wochen verstaut und die Räder ausgewechselt- es konnte losgehen ins rote Nirgendwo.
Als erstes wurden wir von einer Schlange am Wegrand begrüßt, Kangaroos schauten uns aus den Büschen neugierig an und die Temperatur stieg auf 50°,Willkommen im Outback!
Die "Straße" wechselte sich von tiefen Sand bis Schotterpiste ab und alle 500 KM kam ein Pub was auch Tankstelle, dürftiger Supermarkt und Polizei in einem war, genau wie man es sich vorstellt.
Die facettenreihe Landschaft begeisterte uns total, wunderschöne Farben soweit das Auge reicht und die Erkenntnis, wie klein doch der Mensch ist.
Das Einzige was wirklich unglaublich nervt sind diese abertausenden und überaus dreisten Fliegen, von denen man von Sonnenauf bis Sonnenuntergang umschwärmt wird.
















Unser erstes Ziel war der Sturt NP, indem wir bestimmt über 100 Kangaroos beobachten konnten, manche waren sogar bis zu 2m groß. Die meisten der innigen Beuteltiere waren genausoneugierig auf uns wie wir auf sie und so konnten wir nette Eindrucke vom alltäglichen Familenleben der Roos sammeln. Es ging weiter auf einem bekannten Outback Track zum Lake Eyre, einem überdimensionalen, ausgetrockneteken Salzsee (der sich nur einmal im Jahrzehnt füllt), um uns nur weiße Sanddünen und Reifenreste am Straßenrand zu sehen. Die Zivilisation erreichte uns erst wieder in Coober Pedy, einem touristischen Dorf das vom Opalabbau lebt am Nord-Süd Highway. Bekant sind die Behausungen der Einwohner, denn diese bauen sich ihre Wohnung unter der Erde um sich vor der Hitze zu schützen.





Von dort fuhren wir Richtung Norden zu dem bekanntesten Highlight Australiens, dem Ayers Rock. Dieser gigantische Monolith schaut wirklich toll aus, beim Sonnenaufgang wurde er in tiefes Rot getaucht und wir wurden Zeugen eines fantastischen Lichtspiels.
Auch die gleich in der Nähe liegenden Olgas, runde Felsformationen, einige größer als der Uluru selbst, waren wunderschön anzuschauen.





Doch muss man schon ehrlich zugeben, dass der Ayers Rock, genauso wie seine bekannten Nachbarn einfach nur riesengroße Steine sind, daher fesselte uns der etwa 200km entfernte Kings Canyon um Einiges mehr.
Dieser besteht eigentlich aus rotem Sand der vor Millionen von Jahren durch Wind und Wasser zu einem traumhaften Sandsteinkrater verformt wurde, es sah aus wie tausende übereinander liegende Schiefertafeln und das Bild lud zu den verrücktesten Fotos ein. Wir wanderten am Kraterrand entlang, die Schlucht war übersäht von sattgrünen Farnpalmen und diese wurden von aalglatten Felswänden umringt, es sah einfach Hammer aus!



















Der Kings Canyon liegt in Aborigine Land und die weiterfrührende Straße war sehr abenteuerlich! Die heftigen Schlaglöcher und der tiefe Sand zwangen uns sehr langsam zu fahren, aber die Piste machte unglaublich viel Spaß und so sahen wir auch umso mehr Tiere. Absolutes Highlight : Wir sahen ein freilebendes Kamel. Ein Kamel! Es lag ganz friedlich am Wegrand, ließ sich von uns absolut nicht stören und lächelte die ganze Zeit symaptisch vor sich hin.
Kurz davor sahen wir einen Dingo, Australiens Wildhunde, und wunderschöne Wildpferde in weiß, braun und schwarz.
Nicht zu vergessen auch ein inniges Roo!



An diesem Tag boten wir einer auf der Strecke liegengebliebenen Familie unsere fachkundige Hilfe beim Radwechseln an und mit vereinten Kräften und mehreren Versuchen schafften wir es sogar und wurden mit einem kühlen Bierchen belohnt.

Wie ihr seht wird es uns hier absolut nicht langweilig und wir hoffen, dass es euch allen gut geht!
Eure Mates

Mittwoch, 1. April 2009

On the road again

Nachdem wir Neuseeland verlassen hatten, verbrachten wir einen sehr entspannten und erholsamen “Urlaub” auf der thailändischen Insel Koh Phan Ghan. Das hatten wir uns nach all den Strapazen der letzten 5 Monate wirklich verdient...;-)

Diese unglaubliche Reise mit so vielen Eindrücken und tollen Erlebnissen fesselte uns so sehr, dass wir schon bald nach unserer Rückkehr über das nächste Abenteuer träumten...
Wir entschieden uns für eine zweite Reise nach Australien, da es auf dieser riesigen Insel noch so viel Unbekanntes gibt und unser Gefühl sagte: Da müssen wir nochmal hin!
Wir freuen uns auf 3 tolle und aufregende Monate mit trostlosem Outback und neugierigen Kangaroos, wunderschönen Stränden und atemberaubender Natur.
Mit unseren Fotos und Berichten möchten wir die Erlebnisse mit euch teilen.

Am Samstag, den 21. März ‘09 ging es mit dem “Riesenvogel” A380 über die Wolken und wir landeten nach einem harten 27 Stunden langen Trip in der altbekannten Stadt Sydney und wir fühlten uns sofort sehr wohl! Das lag nicht nur an den 25 Grad und der strahlenden Sonne in der Früh um 7 sondern auch an den lächelnden Aussies die uns willkommen hießen.
Die ersten drei Nächte verbrachten wir in einem netten Hostel und machten uns sofort auf die Suche nach einem geeigneten Auto für unser Vorhaben. Wir hatten Glück und fanden schon bald einen netten Inder, der uns seinen gut erhaltenen, 4WD Campervan verkaufte.



















Den Vierradantrieb mussten wir natürlich gleich auf die Probe stellen und fuhren in das Surfer-Dörfchen Anna Bay, wo es möglich ist am Strand entlang zu fahren. Wir wurden zwar von allen Seiten recht skeptisch angeschaut, da wir der einzige Camper unter all den Geländewagen waren, doch unser “Aldi” (bitte Oldi auszusprechen) meisterte die Situation perfekt. Das war eine Gaudi und ein lustiges Gefühl auf dem Strand zu fahren. Zu unserer Begeisterung entdeckten wir auch einen innigen Koala in den Eukalyptus Bäumen.
Wir lebten uns schon in der ersten Woche gut ein sind sehr gespannt was noch so alles kommt...















Nun sind wir in Byron Bay angekommen und tanken gerade warme, australische Sonne auf, von der wir die letzten zwei Tage leider nicht sehr viel gesehen haben. Aber dafür viele andere Interessante Dinge. Wir machten einen super Trip durch den New England National Park auf einer sehr kurvigen auf aufregenden “Dirt Road” und sahen eine bildhübsche, sattgrüne Hügellandschaft, viele kunterbunte Papageien und eine Menge Kangaroos in freier Wildbahn. Einem kamen wir sogar ziemlich nahe und konnten ihm beim Speisen beobachten. Wir sind total begeistert von unserem Aldi, der uns auch diesmal ganz gechillt über die schon sehr extreme Straße brachte und der Regen machte die Stimmung dort nur noch mystischer und geheimnisvoller.


Wir werden uns jetzt dann aufs Surfboard schwingen und wünschen euch ganz liebe Grüße von der anderen Seite der Welt!

Donnerstag, 28. Februar 2008

Auf gehts zu den Schlitzaugen...


Ein letztes Mal >Kia Ora< !!!





Die Zeit auf den Cook Islands war einfach wunderschoen, doch alles hat ein Ende nur die Wurscht hat zwei und so flogen wir am 10. Februar zurueck nach Neuseeland in den Alltag...;)

Wir liessen Auckland recht bald hinter uns und machten uns auf den Weg, die Nordinsel mit ihren Vulkanen, heissen Quellen und tollen Surfstraenden zu erkunden.



Zuerst fuehrte unser Weg zu Coromandel Peninsula, eine von Felsen zerklueftete Halbinsel mit uralten Pohutukawa Baeumen, unberuehrter Landschaft und verblueffenden Naturspektakeln...
Wir schickten unseren armen Van durch holprige und sehr kurvige Strassen zu der beeindruckenden Cathedral Cove, ein von Jahrhunderten durch das Meer geformtes Sandstein-Gebilde, das auch als Kirchentor gedeutet werden kann.



Die "gravel-road" schlaengelte sich tiefer in die huegelige Landschaft und endete in einem malerischen Fischerdorf, dessen Attraktion wie ein Magnet auf Touristen wirkt.
Wir hoerten es schon von vielen Travellern auf dieser Reise, glaubten es aber nie wirklich und als wir an dem beruehmten Strand ankamen, konnten wir unseren Augen nicht trauen: hunderte von Menschen, jung und alt, tuemmelten sich liegend, kriechend und lachend im Badeanzug (es war ziemlich kalt derzeit) und mit Schaufeln ausgestattet im Sand und gruben Loecher, aus denen heisses Wasser brodelte!
Es entstanden richtige Beckensysteme mit unterschiedlichen Temperatuern wo fuer jeden etwas dabei war. Wir legten uns ganz faul in ein schon gemachtes Nest und bauten unser Becken noch weiter nach unseren Vorstellungen aus. Hin und wieder mussten wir uns im Meer abkuehlen, wenn zuviel von dem kochend heissen Wasser in unser Becken lief, einfach unglaublich.

Nach diesem Ereigniss waren wir voellig begeistert von den heissen Quellen, die auf der kompletten Nordinseln verteilt sprudeln, und planten unsere weitere Route nach diesen einzigartigen Hot-Water-Stellen, was uns in die Maori Hochburg Rotorua fuehrte.
Diese thermisch aktive Gegend wurde schon sehr frueh von Maoris besiedelt, die das heisse Wasser zum kochen nutzen (in den Maori-Doerfern sogar heute noch!) und Ihre Haeser auf dem warmen Boden bauten, zum Schutz gegen die Kaelte des Winters.
Daher konnte sich die Kultur der Einheimischen sehr gut erhalten uns gilt heute als Touristen-Attraktion Nummer 1.
Wir sahen uns eines der Maori Villages an, lernten wie Voegel und sonstiges Getier in dem heissen Dampf geduenstet werden und durftem einem Haka beiwohnen, dem angsteinfloessenden Kriegstanz der kraeftigen Maenner. Unbedingt anschaun...

Das Wetter war ziemlich kalt und regnerisch, daher kamen uns die Quellen sehr gelegen...
Natuerlich wurden in der ganzen Stadt, die von ekligem und faulen Eier-Gestank ueberlagert wurde, Badeanstalten angeboten, wir machten uns aber auf die Suche nach einer Quelle in der freien Natur und fanden ein weiteres Spektakel, was den Hot-Water-Beach fast noch uebertrumpfte!!!
Ein goettlich warmer Bach schlaengelte sich einige Kilometer entfernt durch den Busch mit Wasserfaellen und grossen Becken, in denen man herrlich baden konnte.




Auch bei den Maoris war die geheime Stelle bekannt und so erlebten wir einen recht familiaeren Nachmittag.

Doch ploetzlich aenderte sich unsere Stimmung schlagartig, denn als wir zu unserem Auto zurueck kehrten, fanden wir es leer und mit aufgebrochenen Tueren vor....
Unsere Paesse, unser Bargeld, Juli's komlette Kleidung, MP3...einfach alles weg!!!

Die Polizei konnte uns natuerlich auch nicht weiter helfen und damit war fuer uns die Reise in Neuseeland beendet. Die Stimmung war auf dem Nullpunkt und wir fuhren (zum Glueck war das Auto noch da:-) sofort zurueck nach Auckland, um unser Baby, das einzig wertvolle was wir noch besassen, zu verkaufen und um uns neue Paesse zu besorgen.


Die Pechstraehne hielt zum Glueck nicht lange an, denn wir verkauften unseren "Kumpel" fuer den gleichen Preis den wir zahlten an ein tschechisches Paerchen gleich am naechsten Tag.

In dieser unerwarteten Zeitluecke bis zum Abflug nach Singapur mieteten wir uns "Senior", einen sehr gemaechlichen Kleinwagen, und konnten dadurch noch den spektakulaeren Vulkan im Zentrum der Insel erkunden und den Eindruck Neuseelands wieder etwas aufpaeppeln.

Wir besuchten weitere feine heisse Quellen, erkundeten ein riesiges Hoehlenlayrinth, dessen Decken durch tausende Gluehwuermchen erhellt wurde und sahen endlich das scheue Nationaltier, den Kiwi. Da der fluegellose, blinde und innige Kiwi nur bei Nacht aktiv wird, konnten wir leider keine Fotos machen, aber hier eine Nachbildung in Gross, damit ihr euch ein Bild machen koennt:


Wir kamen auch an einen tollen Surfstrand vorbei, wo Juli endlich wieder auf den Wellen reiten konnte und sich Michi auf ein Boogieboard schwang.




Der Weg zu dem Vulkangebiet fuehrte am schoenen Taupo vorbei, Neuseelands groesster See, und dessen gleichnamige Stadt hatte einiges zu bieten. Wir sahen den maechtigen Huka Wasserfall, der wohl beeindruckendste in NZ und die ueberirdisch anmutenden " Craters of the moon", ein weiteres Thermalgebiet mit rauchenden und dampfenden Kratern, kochenden Schlammtuempeln und richtigen Geysieren.




Das Wetter klarte endlich auf, die Sonne schien wieder so kraeftig wie wir es kannten und die unglaubliche Wanderung um den Tongariro Vulkan konnte beginnen!
Der brutal ueberfuellte Wanderweg (es warteten wohl ein paar mehr auf gutes Wetter) kletterte bis zur Spitze des noch immer aktiven Vulkans und wir wurden mit grandiosen Blicken auf tuerkiese Seen, rote Krater und die umliegenden Vulkane belohnt. Nun koennen wir uns sehr gut vorstellen, warum Peter Jackson genau diesen Berg fuer Mordor und seinen speienden Feuerberg auswaehlte...es fehlte nur noch Frodo mit seinem Ring!






Das Land der Kiwis ist wunderbar,
das sehen wir nun deutlich und klar.
Wir kommen ganz bestimmt zurueck,
mit mehr Geld und noch mehr Glueck...;-)

Montag, 11. Februar 2008

Inselparadies Cook Islands




Kia Orana!!!




Unser Suedsee-traum ist wahrgeworden. Die letzten 10 Tage genossen wir
weisse Sandstraende, Palmen und bunte Blumen,
Hueftschwuenge von beschmueckten Inselbewohnern und feine Kokosnuesse im Liegestuehl.
Wir flogen mit Air New Zealand am 31.01. nach Rarotonga, der Hauptinsel Cook Islands und kamen am 30.01. um die gleiche Zeit an...uns wurde durch die Zeitverschiebung ein ganzer Tag geschenkt!








Wir fanden vor Ort den perfekten Bungalow in direkter Strandlage und da die Kia-Orana-Anlage so versteckt lag, hatten wir den schneeweissen Strand und die schattenspendenden Palmen inklusieve Kokosnuesse fuer uns allein.

Juli absolvierte den "schwierigen" Fuehrerscheintest fuers Motorrad, der aus einmal um den Block fahren bestand, und ist nun stolzer Besitzer eines Cook Island Fuehrerscheins. Damit konnten wir uns dann einen Flitzer ausleihen und
die Insel auf eigener Faust erkunden.
Wir endeckten wunderschoene Sandbuchten mit glasklarem Meer, einen Wasserfall im Inland welcher als "Vergnuegungspark" fuer die Einheimischen galt und konnten uns umsonst mit frischen Bananen, Mangos und Passionsfruechten von den Baeumen eindecken.

An einem Abend wohnten wir einer fantastischen Island-Night bei, bei der die blumengeschmueckten Einheimischen ihr Bestes gaben.
Die Maenner liessen ihre Muskeln spielen und fuehrten ihre nur vor Kraft strotzenden Kriegestaenze vor. Die Frauen waren natuerlich fuer das Exotische und Verfuehrerische zustaendig...







Am Freitag Abend ist auf Rarotonga feiern angesagt, da das der einzige Abend ist wo die Kneipen und Bars(es gibt 3) bis um 2 Uhr Nachts aufhaben.
Das liessen wir uns nicht entgehen und genossen einen lustigen Abend in Gesellschaft von tanzenden und lachenden Einheimischen in einer Open-Air-Bar.

Da die Cook Insulaner ein sehr glaeubiges Volk sind und mehr Kirchen als Haeuser auf Rarotonga stehen, war der Gottesdienst am Sonntagmorgen Pflicht.
Die Lieder wurden froehlich und gelassen in Englisch und Maori gesungen, alle nahmen sich bei den Haenden und die Stimmung war wirklich einzigartig.
Juli waren die Traenen nahe und wir beide sangen natuerlich kraeftig mit!!!

Ueber Juli's 21. Geburtstag flogen wir mit der Air Rarotonga, einer sehr wackeligen Proppelermaschine, auf die unberuehrte Insel Aitutaki, um dem Inselparadies noch ein Stueck naeher zu kommen.
Dort wartete ein traumhafter Stohbungalow auf uns, auch mit direkter Strandlage und tollem Blick auf das tuerkiese Meer. So ein unglaublich klares und farbenfrohes Wasser gibt es nur hier auf diesem wunderschoenen Plaetzchen dieser Erde.



Wir erlebten eine Lagoon-Cruise mit einem Holzboot und sehr netter Crew, die uns zu schoenen Schnorchelplaetzen und zur One-Foot-Island schipperte, wo es ein exotisches Fischbarbeque gab. Auf einen Tipp hin, nahmen wir unsere Paesse mit auf den Trip und das hat sich gelohnt! Das einzige Gebaeude auf der unbewohnten Insel war eine Post, die uns tatsaechlich eine Stempel in unseren Pass druckte! Ein perfektes Souvenier!





Wir leihten uns auch zwei Kanu's aus und gingen selbt auf Endeckungstour. Wir fanden eine kleine Insel mit ca. 10 Palmen und wunderschoenen Strand, die wir dann als unser Eigen nannten. Wir knackten uns eine Kokosnuss(das wurde uns schon von Einheimischen beigebracht, als sie sahen wie wir uns anstellten bei unserer ersten Nuss...) und fuehlten uns ein bisschen wie Robinson Crusoe.


Die Zeit ging wie immer unglaublich schnell vorbei, doch die Erinnerung wird uns auf Ewig bleiben!




Dienstag, 29. Januar 2008

Mt Cook, guter Wein und traumhafte Straende...

Gruess euch liebe Leute,


schon wieder vergingen zwei abwechslungsreiche
und unterhaltsame Wochen im wunderschoenen Neuseeland! Die Zeit verging fuer uns wie im Flug und 5 Wochen fuer die Suedinsel waren definitiv zu kurz! Wir befinden uns nun schon in Auckland, die groesste Stadt der Nordinsel.
Die 3-stuendige Faehrfahrt von einer Insel zur anderen bot fantastische Blicke auf die Marlobourgh Sounds da die Faehre mitten durch das
Fiordland fuhr.
Doch alles der Reihe nach...

Nach dem Meeting mit den Pinguinen erlebten wir ein voelliges Kontrastprogramm. Wir wandten uns von der Kueste ab und fuhren ins Landesinnere, zum groessten Berg Neuseelands. Die Strasse zog sich lange durch huegelige Mondlandschaft waehrend die Berge immer hoeher wurden. Zuerst besichtigten wir ueber einen kurzen Track den Tasman Gletscher See. Zwei riesige Gletscher flossen in einem grossen von Eisschollen uebersaehten See zusammen. Das Staunen wurde noch um einiges groesser als wir tiefer in die Schlucht hineinfuhren und der 3.700 Mount Cook in der Kulisse auftrat. Wir erkannten den schneebedeckten Gipfel sofort, es sah fast so aus als ob der Mount Cook mit Absicht auffallen moechte. Steil ragt er aus dem grossen Bergmassiv heraus und wir kamen zur perfekten Tageszeit an, denn die komplette Suedseite war in tiefem Rot getunkt. Wir schossen tolle Fotos und genossen die friedliche Stimmung mit einem Glaeschen Wein!



















Am naechsten Tag unternahmen wir eine Wanderung in das Hooker Valley und kamen so dem ueberwaeltigenden Berg nochmal naeher, das Ziel war ein weiterer Gletschersee der von allen Seiten gespeist wurde.

Von dort fuehrte unsere Route dann ueber Christchurch zu dem Oertchen Kaikoura, das fuehr Walewatching bekannt ist. Wale sahen wir zwar leider nicht, aber dafuer Herden von Seeloewen und Robben an der zerkluefteten Kueste, unter anderem auch die Groesste ganz Neuseelands. Tausende von den innigen, fetten Tieren tuemmelten sich dort und genossen das schoene Wetter.





Somit war die Ostkueste abgeschlossen und das Marlborough Gebiet im Norden begann, beruehmte Weinregion fuer koestlichen Chardonney und Sauvinon Blanc und wunderschoene Fiordlandschaft. Wir besuchten drei Weingueter und probierten uns ganz einfrig durch alle Sorten, was sehr lustig endete...

Nachdem wir einer abenteuerlichen und sehr kurvenreichen Strasse durch einen Fiord gefolgt waren und an einer schoenen Bucht eine einsame Nacht verbrachten, fuhren wir nach Marahau, dem Basisoertchen fuer alle Kajaktouren in den beruehmten Abel Tasman National Park.
Wir versuchten uns auch als Kajakfahrer und gaben bestimmt ein lustiges Bild ab. Juli vorn, verbissenes und entnervtes Gesicht und Michi eingequetscht und verzweifelt hinten. Wir muehten uns ab und waren so unglaublich froh, wieder festen Boden unter den Fuessen zu haben. Wir liessen unser Kajak wieder abholen und beschlossen den Coast Track zu Fuss weiter zu wandern...
Das Meer entlang der Kueste hatte eine unglaublich intensive Farbe und wir fanden einige weisse und einsame Sandstrandbuchten fuer uns allein. Wir uebernachteten in zwei Huetten die beide in einer schoenen Lage am Meer lagen. In dieser Gegend sind die Gezeiten sehr stark ausgepraegt und da man des oefteren Meeresbuchten ueberquerte, mussten wir uns an die Ebbe richten. Wir wanderten dann hunderte von Metern ueber Meeresboden, der uebderdeckt war mit Muscheln und Krebsloechern.
Das war mal wirklich eine ganz andere Wanderung! In den Pausen wurde ins kuehle Meer gespungen und der Wanderweg verlief teilweise direkt am Strand, so dass man mit grossen Rucksack und Wanderschuhen an Bikini und Badehose vorbeispazierte.

Nach dem Abel Tasman Track erkundeten wir noch den Nordzipfel der Suedinsel, genannt Golden Bay. Eine eher alternative und relaxte Gegend, schoene Straende und gut um dort einige Tage auszuchillen. Wir hatten diese Zeit leider nicht mehr, denn die Faehre auf die Nordinsel war schon gebucht.

Wir kamen in der Hauptstadt Wellington mit der Faehre an und machten uns sogleich auf den Weg nach Auckland, da wir den Flieger ins Paradies am 31. 01. nicht verpassen wollen.
Auf dem Weg trafen wir in der fuer neuseelaendische Verhaeltnisse grossen Stadt Hamilton auf unsere alten, bayrischen Bekanntschaften vom Kepler Track! Wir verbrachten einen lustigen Abend mit Andi und Chris in einer Bar mit Live-Band und jeder Menge gutgelaunten Maoris...

Wir lassen unseren Traum wahr werden und fliegen auf die herrlichen Cook Inseln im Herzen der Suedsee. Juli wird ihren Geburtstag dieses Jahr unter einer Palme feiern und wir beide lassen es uns nach all den "Strapazen" der letzten Zeit so richtig gut gehen...;)